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Nebenwirkungen der Krebstherapie lindern

Die Nachfrage nach alternativen Behandlungsmethoden bei Krebs steigt stetig an. Mindestens 40 Prozent der Krebspatienten in Europa werden sich inzwischen den Therapiemethoden aus der so genannten Komplementärmedizin zu.

Tumorerkrankungen gehören zu den größten Herausforderungen der modernen Medizin. Die Zahl der Fälle nimmt jährlich zu. Aber auch die Überlebensraten haben sich deutlich erhöht. Allerdings müssen die Patienten während der Therapie häufig erhebliche Nebenwirkungen und eine Verschlechterung ihrer Lebensqualität in Kauf nehmen.

Nicht zuletzt wegen ihrer großen Beliebtheit interessiert sich auch die Wissenschaft immer mehr für die Behandlungsmöglichkeiten aus der Natur. Denn trotz umgangreich finanzierter Krebsforschung ist die Schulmedizin oft ratlos, wenn es darum geht, die starken Nebenwirkungen einer Chemotherapie oder Strahlentherapie erträglicher zu machen. Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue Syndrom), Durchfall, Haarausfall und Geschmacksveränderungen oder Schlaflosigkeit gehören zu den häufigsten Beschwerden.

Die Linderung dieser Nebenwirkungen der Krebsbehandlung ist eine Stärke von Naturheilverfahren und Traditionelle Chinesischer Medizin (TCM). Das gute daran: die Betroffenen können selbst viel dafür tun, dass die Lebensqualität während der Therapie steigt und das Immunsystem gestärkt wird. Hierzu gehören die passende Ernährung, Gymnastik, autogenes Training und Entspannungsverfahren, Wasseranwendungen und Pflanzenheilkunde.

Manchmal kann die alternative Medizin sogar noch mehr. Inzwischen wurde nachgewiesen, dass ein Bewegungstraining die Rückfallquote bei Patientinnen mit Brustkrebs verringert.

Wichtig ist, dass die Patienten ergänzend zu der Chemotherapie, Hormontherapie oder Radiotherapie auch naturheilkundlich und psychologisch betreut werden. Der Brückenschlag zwischen den beiden Ansätzen mündet schließlich in dem Konzept der integrativen Onkologie. Der interessierte Arzt sollte sich intensiv mit konventionellen und zusätzlich mit den alternativen medizinischen Verfahren beschäftigen.

 

 
     

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