Gelenke werden im Wasser geschont
Die Wassergymnastik hat sich in den letzten
Jahren zur Trendsportart entwickelt. Ob im Freibad oder im
Hallenbad, die Bewegung im Wasser bringt nicht nur Spaß, sondern
hält Körper und Kreislauf fit. Das haben viele Schwimmbäder
erkannt und bieten wöchentlich oder monatlich eine Vielzahl von
Kursen für die Teilnehmer an.
Mit Wassergymnastik (auch Aqua Fitness
genannt) trainiert man Kreislauf, Herz und Kondition und stärkt
ganzheitlich den Bewegungsapparat. Um die Arbeit im Wasser zu
intensivieren, können diverse Hilfsmittel eingesetzt werden.
Neben Schwimmnudeln kommen auch Wasserbretter, Hanteln und Bälle
zum Einsatz. Auftriebsgürtel sorgen dafür, dass noch intensiver
gearbeitet werden kann.
Das Aqua Fitness Angebot gibt es seit mehr
als 20 Jahren. Schon damals erkannte man, dass es zu einem
Zugpferd eines Schwimmbades werden könnte. Neben Schulschwimmen
und Vereinsschwimmen, macht Wassergymnastik oft den größten Teil
des Angebots aus. Meistens werden mehrere Kurse in der Woche
angeboten, die von vielen Personen besucht werden. Oft gibt es
einfach ungenügend freie Schwimmzeiten, um die Nachfrage zu
decken.
Die Wassertemperatur sollte an sieben Tagen
in der Woche bei 30 Grad liegen. Diese Temperatur ist genau
richtig für diese Art von Gymnastik, da die Verweildauer im
Wasser beim Aqua Fitness Training einfach länger ist. Deswegen
ist eine höhere Wassertemperatur von Vorteil. So werden Gelenke
und Knochen geschont.
Das Angebot ist in den meisten Fällen
präventiv ausgerichtet. Man konzentriert sich darauf,
Verletzungen und Erkrankungen vorzubeugen. Die Erfahrung hat
gezeigt, dass dort der Bedarf einfach höher ist. Es ist wichtig,
dass die Kurse möglichst von im Sportwesen ausgebildeten
Personen geleitet werden.
Gerade für Übergewichtige ist die Bewegung im
Wasser sehr viel gelenkschonender als sonst. Das führt wiederum
zu einer Verringerung von Risikofaktoren wie Bluthochdruck
(Hypertonie), Übergewicht und Herzinfarkt. Muskeltraining,
Dehnung, Gymnastik gehören zum Programm und fördern die
Kraftausdauer der Muskulatur. Zudem wird das
Herz-Kreislauf-System wieder in Schwung gebracht. Viele Aqua
Fitness Kurse werden von den Krankenkassen in Europa anerkannt
und somit bezuschusst, was auch auf die gute Ausbildung der
Kursleiter zurückzuführen ist. Zudem versucht man, die Gruppen
nach dem Alter der Teilnehmer einzuteilen.
Ein tolles Gemeinschaftserlebnis
Das Gemeinschaftsgefühl führt dazu, dass die
sportliche Betätigung noch mehr Spaß macht. Durch Training,
Stretching und gymnastische Übungen werden Muskulatur und Herz
angeregt. Gerade für Menschen, die den ganzen Tag im Büro vor
dem Computer sitzen und sich auch sonst nicht viel bewegen,
bietet sich Wassergymnastik an. Aber auch für gestresste
Personen und Senioren, die sich bewegen wollen, ist Bewegung im
Wasser eine hervorragende Lösung. Wenn im Körper alles wieder
rund läuft, ist das Gesamtbefinden gleich sehr viel besser.
Schwimmen lernen
Schwimmen gilt
für Menschen jeden Alters als gesundheitsfördernder Sport. Auch
ältere Menschen können sich fit für Wasser halten, ohne Gelenke
oder Muskeln zu überlasten.
Was allerdings
viele von der erfrischenden Freizeitbeschäftigung abhält, ist
dass einige Erwachsene nie die Gelegenheit hatten, Schwimmen zu
lernen. Bei anderen stand der Sport in der Schule zwar auf dem
Stundenplan, aber wegen zu großer Schulklassen kam der Einzelne
zu kurz. Um Schwimmen zu lernen, müssen auch Erwachsene zuerst
die Angst vor dem Wasser überwinden. Dabei steht das Vertrauen
zum Schwimmlehrer an erster Stelle.
Überwinden
Erwachsene die Angst, lernen sie meist innerhalb kurzer Zeit das
Schwimmen. Normalerweise sogar schneller als Kinder. Denn
Erwachsene konzentrieren sich besser und denken mit. Wer sich
für einen Schwimmkurs interessiert, erkundigt sich am besten vor
Ort im Schwimmbad, direkt beim Schwimmverein oder bei der
Stadtverwaltung.
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