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Herzklopfen ist nur in der Liebe gut

Mein Herz schlägt nur für Dich heißt es so schön, wenn man verliebt ist. Wichtig ist aber, dass es überhaupt schlägt - und zwar gleichmäßig. Ist das nicht der Fall, muss geholfen werden. Neben komplizierten Operationen und Medikamenten ist dann auch die richtige Sportart ein wichtiges Mittel bei Herzinsuffizienz oder nach einem Infarkt. Deshalb gibt es inzwischen viele Herzsportgruppen.

Seit Jahren werden Herzpatienten mit Sport wieder fit gemacht. Grundsätzlich ist Sport jedem Menschen zu empfehlen, wissen Experten. Herzsport bietet speziell Patienten mit Herzerkrankungen, die verunsichert sind hinsichtlich dessen, was sie sich körperlich zumuten dürfen, die Möglichkeit, unter ärztlicher Überwachung ihre Leitungsfähigkeit richtig einschätzen zu lernen und entsprechend weiter auszubauen. Dabei dachte man jahrelang, dass Patienten mit eingeschränkter Herzleistung möglichst körperliche Betätigung vermeiden sollten. Heute weiß man, dass es nur auf das richtige Trainingsprogramm ankommt - und deshalb eine ärztliche Untersuchung Voraussetzung ist, für die Teilnahme am Herzsport.

Einzelne Sportgruppen unterscheiden sich durch das Leistungsniveau der Teilnehmer. Es wird darauf geachtet, Patienten mit vergleichbarer Leistungsfähigkeit zusammen trainieren zu lassen. Nur so wird eine Unterforderung oder Überforderung der Betroffenen vermieden. So kommt bei Kranken mit schwerer Herzschwäche oder eingeschränktem Allgemeinzustand nur eine sogenannte Hockergymnastik in Frage, leistungsfähigere Patienten wären hier unterfordert. Grundsätzlich gehören vier Komponenten zum Herzsport: Ausdauertraining zur Förderung der Leistungsfähigkeit und zur Senkung des Blutdrucks; moderates Krafttraining, denn eine trainierte Muskulatur entlastet den Herzmuskel und kann dadurch wieder die gesamte Leistungsfähigkeit verbessern; Übungen zur Koordination und zur Verbesserung des Gleichgewichts in Form von Spielen und Ballübungen und Übungen im Wasser sind besonders für Patienten mit Gelenkproblemen sinnvoll.

Der richtige Sport hilft Herzpatienten ein besseres Leben zu führen. Nicht selten findet man Sportbegeisterte, die als alte Sportmuffel ("Vor meiner Erkrankung habe ich keinen Sport getrieben") jetzt ganz gerne auf Touren kommen. Man bringt beim Sport den Kreislauf richtig in Schwung. Auch neben den Kursstunden sind sie häufiger zu Fuß oder auf dem Rad zu finden.

Die Sportler müssen von Ärzten betreut werden. Kreislaufparameter wie Blutdruck und Pulsfrequenz sind sehr wichtig. Die Ärzte beobachten die Patienten während ihres Trainings, da die körperliche Erscheinung erste Hinweise auf eine mögliche Überforderung gibt. Darüber hinaus kann man ein regelmäßiges Vortragsprogramm anbieten, wobei alle Themen rund um das Herzkreislaufsystem behandelt werden.

 

 
     

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