Startseite   |   Sitemap   |   Heilpflanzen   |   Homöopathie   |   Ernährung   |   Impressum

 
Navigation
 

Ernährung

Einführung
Grundbegriffe
Alternative Ernährungsformen
Fastentherapie
Fastendurchführung
Fastenergebnisse
Fettsäuren
Lecker und gesund
Mediterrane Ernährung
Säure und Basen
Schädliche Inhaltsstoffe
Spezialdiäten
Übergewicht
Vollwerternährung

Krankenkassen in der Naturheilkunde

 
 

weitere interssante Themengebiete:

HEILPFLANZEN
HERZ
HOMÖOPATHIE
MAGEN & DARM
 

Alternativmedizin und Versicherung

 
Arztbriefe entziffern
 
Allergien
Alzheimer Selbsthilfegruppen
Arten von Alternativmedizin
Baden in Aromen
Bissige Probleme
Diagnose Tumor
Erkältung und Immunsystem
Fitness
Gehirnjogging
Gelenke & Wasser
Haut verwöhnen
Kleine Symptome
Krebstherapie Nebenwirkungen
Lebensenergie steigern mit Mayr
Mitrauchen
Muskelkater
Parodontose
Qigong
Reserven aufladen
Rücken entlasten
Rückenschmerzen
Sauna und saunieren
Selbstkontrolle des Körpers

Stress abbauen

Zahnimplantat
Zahnkronen
 

 

Einzelne Lebensmittel der mediterranen Ernährung

Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse

Obst und Gemüse sind wichtige Lieferanten für Nährstoffe wie Vitamine, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Für die Entstehung der koronaren Herzkrankheit sind besonders Antioxidanzien, Folsäure und Spurenelemente von Bedeutung. Das Interesse an diesen Substanzen nimmt aufgrund der Annahme zu, dass die LDL Oxidation eine wichtige Rolle bei der Entstehung von arterieller Plaque spielt. Obst und Gemüse sind gute Quellen für antioxidative Substanzen, wie Vitamin C, ß-Carotin und sekundäre Pflanzenstoffe, z. B. Flavonoide. Das Risiko für einen Tod durch KHK ist erniedrigt bei Patienten mit hoher Flavonoidzufuhr, vor allem Quercetin, Kampferöl und Myricetin.

Auch Hülsenfrüchte und Nüsse liefern Proteine, Ballaststoffe und essenzielle Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA). Diese Omega-3-Fettsäure wirkt kardioprotektiv. Im Gegensatz zu Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure beschreitet ALA einen anderen Stoffwechselweg und wird nur zum Teil durch Verlängerung zu den langkettigen Fetten umgewandelt. Das erklärt, warum ihre Wirkung geringer ist als die Wirkung der ungesättigten Fettsäuren aus Fischprodukten. Gute Quellen für pflanzliche Omega-3-Fettsäure sind Kohl, Getreidekeimlinge, Portulak, verschiede Bohnensorten, Leinsamen und Walnüsse sowie die aus ihnen hergestellten Öle.

 

Eine erhöhte Homocysteinkonzentration im Körper kann koronare Herzerkrankungen verursachen. Im Normalfall wird Homocystein zu Methionin mithilfe von Folsäure (Vitamin B9) abgebaut. Eine unzureichende Folsäureaufnahme hat einen Anstieg vom Homocysteinspiegel im Blutserum, einem Risikofaktor für die Entstehung der KHK, zur Folge. Der Verzehr von Vollkornprodukten, Bohnen, Blattgemüse und Kohl erhöht die Aufnahme des Folates.

Der Genuss von mindestens drei Portionen Gemüse und Obst täglich stellt einen Schutzfaktor hinsichtlich der Herz-Kreislauf-Mortalität dar. Wer also mehr als zwei Mal am Tag Obst und Gemüse isst, hat ein niedrigeres Risiko an Herzinfarkt zu sterben, als jemand mit einem Verzehr von weniger als einer Obst- und Gemüseportion am Tag.

Nahrungsergänzungsmittel: was übernehmen die Kassen?

Alkohol

In der traditionell mediterranen Ernährung ist ein angemessener Weinkonsum zu den Mahlzeiten normal. Es wird angenommen, dass auch der Alkoholkonsum zur geringeren Sterberate für KHK in den Mittelmeerländern beiträgt. In Frankreich werden tierische Fette reichlich verzehrt, trotzdem sind die Infarkte dort seltener als in den nördlichen Ländern, auch wenn der Raucheranteil und die Cholesterinwerte ähnlich sind. Es wird vermutet, dass der Alkoholgehalt des Weins eine größere Bedeutung für die KHK Prophylaxe auf Dauer hat, als der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, wie beispielsweise Polyphenolen. Die kurzfristige kardioprotektive Alkoholwirkung basiert auf den verbesserten Fließeigenschaften des Blutes: schnellere Auflösung von internen Blutgerinnseln, Reduzierung des Fibrinogenspiegels und verminderte Zusammenlagerung der Blutplättchen, indem die Thrombozytenaggregation gehemmt wird. Mittelfristig erhöht Alkohol das HDL-Cholesterin Anteil im Blutserum.

Die günstige therapeutische Breite des Alkohols ist schmal, deswegen ist es schwierig, eine generelle Empfehlung über die Höhe des Alkoholkonsums im Rahmen der mediterranen Ernährung zu geben. Bereits kleine Mengen von alkoholischen Getränken (weniger als 100 ml pro Woche) sind gut für das Herz. Die höchste protektive und präventive Wirkung wird bei einem Konsum zwischen 20 und 40 ml täglich für Männer und zwischen 10 und 20 ml täglich für Frauen beobachtet. Die erwähnten Mengen sind pures Ethanol, 400 ml Wein enthalten ca. 40 ml davon.

 

Rotwein enthält zehnmal mehr Polyphenole als Weißwein. Quercetin, Catechin und Epicatechin sind stammen aus den Traubenschalen und Traubenkernen. Diese Stoffe haben ein hohes antioxidatives Potenzial und sind in der Lage, die Oxidation von LDL Cholesterin zu verhindern. So kann diese "schlechte" Fraktion von Cholesterin keine Ablagerung an der Gefäßwand verursachen, was eine verlangsamte Arterienverkalkung verursacht. Die Arteriosklerose lässt sich jedoch nicht vollständig aufhalten.

Was ist eine mediterrane Ernährung?

Zum traditionellen mediterranen Lebensstill gehören weiterhin Fisch, Kartoffeln, Getreideerzeugnisse und Olivenöl.

 
     

Startseite  |  SiteMap  |  FAQs  |  Kontakt

۰ Ursubstanz.com ۰