Homöopathie für
Kinder
Die Homöopathie als Reiz Reaktionstherapie
leistet bei Neurodermitis und wiederkehrenden Infekten
Beachtliches in der Kinderarztpraxis. Umsichtig angewendet kann
sie auch in der Selbsthilfe gute Dienste leisten.
Die Homöopathie erfreut sich zurzeit so
großer Beliebtheit wie noch nie. Viele Menschen möchten damit
behandelt werden. Ist die Wirksamkeit unter Gelehrten auch
umstritten, die Erfolge aus der Praxis sprechen für sich: eine
der größten Homöopathie Studien an fast 4000 Patienten hat
gezeigt, dass Menschen mit chronischen Erkrankungen von der
Behandlung profitieren. Dies gilt auch für Kinder.
Homöopathie in der gesetzlichen Krankenversicherung
Ein großer Teil der rund 1200 jungen
Patienten die in der Studie eingeschlossen waren, litt unter
einem atopischen Ekzem (Neurodermitis). Die homöopathische
Therapie konnte die Beschwerden deutlich verringern und die
Lebensqualität steigern, und die vor allem bei diejenigen, denen
der schulmedizinische Ansatz nicht ausreichend geholfen hatte.
Verständlich, dass sich Eltern für ihre
kranken Kinder eine schonende und sanfte, aber auch wirksame
Behandlung wünschen und die Homöopathie in Praxis und
Krankenhaus mehr und mehr gefragt ist.
Die Integration in schulmedizinischen
Einrichtungen ist möglich
Dass die Homöopathie erfolgreich in das
Krankenhaus integriert werden kann, hat das Modellprojekt
"Homöopathie in der Pädiatrie" gezeigt, das an der Kinderklinik
der Universität München in Deutschland 1995 begonnen wurde.
Dieses Projekt gilt bis heute als Meilenstein, was die
Integration von Naturheilverfahren und Homöopathie in die
Hochschulmedizin anbelangt. Ein Schwerpunkt des Vorhabens lag
auf der begleitenden homöopathischen Behandlung von
schwerkranken Kindern und Kindern mit chronischen Krankheiten.
Drei Jahre nach Projektstart konnte eine
erste Bilanz gezogen werden. Bei einer Umfrage wurden die Ärzte
und das Pflegepersonal der Klinik und mehr als 1000 Eltern
befragt. Es stellte sich heraus, dass die homöopathische
Zusatzbehandlung sowohl von den Ärzten als auch vom nicht
ärztlichen Klinikpersonal und vor allem von den Eltern überaus
positiv beurteilt wurde. In Folge dieser positiven Ergebnisse
konnte die Homöopathie langfristig in die Universitätsklinik
integriert werden.
Nicht nur Heilpraktiker interessieren sich für
Homöopathie
Viele Mediziner sind von der Wirksamkeit der
Homöopathie bei der Behandlung zahlreicher Kindererkrankungen
überzeugt. Manche beschäftigen sich in Forschung, Praxis und bei
zahlreichen Vorträgen nicht nur mit Homöopathie sondern auch mit
Selbsthilfestrategien und naturheilkundlichen Therapien. Die
Homöopathie ist eine Methode, mit der sich viele Beschwerden bei
Kindern behandeln lassen. Zudem ist sie nebenwirkungsarm und
schonend.
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