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Kopfschmerzen vom Typ Aconitum napellus

Typisch sind heftige Kopfschmerzen, die plötzlich auftreten und besonders links im Bereich von Schläfen, Gesicht, Scheitel, Stirn und Versorgungsgebiet des Trigeminus lokalisiert sind. Sie können aber auch bis in die rechte Stirnhälfte ziehen. Der ganze Kopf pulsiert im Takt mit dem Schmerz und scheint bald zu explodieren.

Beim Stehen ist das Gesicht blass, aber rotfleckig bis komplett rot im Liegen aufgrund des erhöhten Blutandrangs im Kopf. Nicht selten sind Missempfindungen wie Kribbeln und Ameisenlaufen (Parästhesien) sowie verminderte Empfindlichkeit der Haut (Hypästhesie).

Auslösende Faktoren neben Angst, Furcht, Zorn und Schreck sind unterdrückter Schnupfen und kalter, starker Wind.

Aconitum hilft in homöopathischen Dosen bei brennenden, unerträglichen, reißenden Schmerzen, der Patient hat das Gefühl, als sollte der Schädel auseinandergepresst werden. Wie der Name Sturmhut vermuten lässt, sind stürmische, heftig verlaufende Beschwerden sowie ängstliche Ungeduld typische Merkmale dieser Arznei. Geeignet ist sie auch gegen Schwindel und extreme Ruhelosigkeit, Schreckfolgen, Todesangst.

 

Besserung der Symptomatik im Freien, durch Liegen im dunklen Raum, bei Einsamkeit, durch ausgiebiges Wasserlassen (blasser Harn).

Der Schmerz selbst wird schlimmer durch Zuhören und Reden, Musik und andere Geräusche, sowie durch Bewegung. Deswegen ist Acon eines der wichtigsten homöopathischen Mittel bei Lärmempfindlichkeit, starker Nervosität und Angst.

Dosierung: je nach Intensität der Kopfschmerzen Tropfen C6 oder D12; Globuli C30, C200

Homöopathie in der gesetzlichen Krankenversicherung

Weitere homöopathische Arzneimittel gegen Kopfschmerzen

Deutscher Name: Blauer Eisenhut
Englische Übersetzung: Wolfsbane
Homöopathische Abkürzung: Acon., Akon.


 

 
     

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